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6. September 2022: SPD-Kreistagsfraktion: Kulturpolitik im Landkreis Nienburg fördern

Der Blick über den Tellerrand öffnet Perspektiven - ein Blick von Externen ebenso. Zum Thema Kultur im Landkreis Nienburg hat die SPD-Kreistagsfraktion Susanne Kopp-Sievers begrüßt.

Kopp-Sievers hat über ihre verschiedenen Stationen in Sachen Kulturarbeit und mit 25 Jahren Erfahrungen als Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt einen geschärften Blick auf das Thema Kultur und lebt mittlerweile wieder im Landkreis Nienburg.

Ihre Sicht auf die Kultur im Landkreis Nienburg:

Sie ist überaus reichhaltig und vielfältig! Zahlreiche Vereine verbinden Menschen und Traditionen in den Kommunen und sind in der Regel ehrenamtlich geprägt. Ob Schützenvereine und ihre Feste, Amateurtheater, Spielmannszüge, Gesangsvereine, Volkstanz und Brauchtum, Heimatmuseen, Erinnerungskultur, Bildende Kunst, Denkmalspflege vor Ort.. und diese Aufzählung ist nicht abschließend, hier findet sich ein großer Schatz an kulturellen Aktivtäten und schafft Lebensqualität. Eigentlich ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt, doch ist es auch regional sichtbar oder nur als „Randnotiz“ in der Kulturspalte wahrnehmbar?

Regionale und überregionale Reichweiten haben z.B. die Musikschule, das Theater, der Dinopark und die Gedenkstätte Pulverfabrik Liebenau e.V. erreicht.

Europaweit ist das Rollenspiel „Mythodea“ in Brokeloh schon lange kein Geheimtipp mehr, erst jetzt wieder aktuell in der Presseberichterstattung.

Diese genannten Akteure sind mit professionellem/wirtschaftlichen Hintergrund und oder Fördermitteln ausgestattet. Der Blick der SPD-Kreistagsfraktion liegt auf den oftmals verborgenen Schätzen in den Kommunen und der Frage, wie kann Kulturförderung gelingen, welche Gelingensbedingungen braucht es dazu? Damit verbunden ist gleichzeitig:

Wie können die kulturellen Aktivitäten in unseren Kommunen und das Ehrenamt gefördert werden? Wie kann dann auch eine Verknüpfung zu den Bereichen Tourismus, Kultur/Kreativwirtschaft zu Kita, Schule und Bildung gelingen, Teilhabe in den Bereichen Inklusion und Migration gefördert werden? Ziel ist die Definition einer übergreifenden landkreisweiten Kulturpolitik, die ihrem Namen Rechnung trägt, Akteur:innen unterstützt und vernetzt.

Susanne Kopp-Sievers hat damit die grundlegende Fragestellungen und Aspekte auf den Punkt gebracht.

„Hier setzen wir an, denn einmal mehr wurde deutlich, dass einer möglichen Kulturförderung nicht der Rotstift der knappen Finanzen entgegengesetzt werden muss. Aufgabe ist es zunächst bestehende Ressourcen zu nutzen, wie mögliche Förderungen durch Stiftungen, Landes- oder Europamittel, Verknüpfungen z.B. mit der VHS zur Stärkung des Ehrenamtes und dass weitere bereits bestehende Möglichkeiten für die Kulturpolitik im Landkreis erschlossen werden. Mehr Informationen, mehr Öffentlichkeitsarbeit und mehr Vernetzung. Das wird unser erster Ansatz sein.“, so die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Heidrun Kuhlmann abschließend.

Vorherige Meldung: SPD-Kreistagsfraktion: Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen besser ausstatten

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