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29. April 2010: Rettungsdienste im Landkreis gut aufgestellt

SPD-Kreistagsfraktion besucht ASB in Rehburg-Loccum

Ihre Fraktionssitzung verknüpften die SPD-Kreistagsabgeordneten jetzt mit einem
Informationsbesuch beim ASB. Geschäftsführer Jens Sewohl führte zunächst durch das neue Domizil des Kreisverbandes in der Nienburger Straße 40 und stellte die Bandbreite der Dienstleistungen des Arbeiter-Samariter-Bundes vor, der neben dem bekannten Rettungsdienst und der Krankentransporte auch Tagespflege, Menü-Service, Hausnotruf, Fahrdienste und besondere ehrenamtliche Bereiche wie Arbeiter-Samariter-Jugend und Seniorentreffen umfasst. Natürlich gehört auch die Ausbildung in Erster Hilfe zum Programm wie auch der Katastrophenschutz mit dem ehrenamtlichen Sanitätsdienst und der Schnell-Einsatz-Gruppe. 2.500 Mitglieder zählt der Kreisverband. Insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den hauptamtlichen Aufgaben beschäftigt.
Themenschwerpunkt des Besuches war der Rettungsdienst. Hier liege dem ASB eine gut funktionierende Struktur aus Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen am Herzen. Der Landkreis, so Sewohl, sei mit den hier tätigen Rettungsdiensten gut aufgestellt. Alle Dienste arbeiten aus seiner Sicht professionell, kompetent, in guter Kooperation miteinander und für den Landkreis wirtschaftlich. Bewährte Qualität und das gewachsene ortsnahe System aus Haupt- und Ehrenamtlichen sollten daher auch künftig Priorität haben, betonte Sewohl hinsichtlich möglicher europaweiter Ausschreibungen. Gute Noten gibt Sewohl der Nienburger Leitstelle. Weil die schnelle und exakte Orientierung im Notfall Leben rettet, votiert der ASB, wie auch die SPD-Kreistagsfraktion, für die so genannte „kleine Lösung“ in Sachen künftiger Leitstelle, nämlich der Zusammenarbeit mit Stadthagen statt einer ortsfernen Leitstelle in Hameln. Wichtig sei dem Rettungsdienst auch, dass im Landkreis ausreichend Mittel für den Katastrophenschutz zur Verfügung stünden.
„Der ASB-Kreisverband Nienburg mit Sitz in Rehburg hat sich als Anbieter von sozialen Diensten und Betreiber des Rettungsdienstes uneingeschränkt bewährt und ist aus dem Südkreis nicht mehr wegzudenken. Beeindruckend die professionelle Ausrichtung und die sehr engagierte Führung,“ fasst Fraktionsvorsitzender Ernst Brunschön die gewonnenen Eindrücke des Besuchs zusammen.

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