Kommunaler Aktionsplan Inklusion im Landkreis Nienburg

 
Foto: SPD-Kreistagsfraktion Nienburg
 

SPD-Kreistagsfraktion und Beirat für Menschen mit Behinderungen: Zügig starten und praktikables Konzept erstellen.

„Inklusion ist Menschenrecht“ – seit die UNO das „Internationale Übereinkommen der Behindertenrechtskonvention“ 2006 beschlossen hat, gilt es eine Entwicklung zu fördern, die eine uneingeschränkter Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ermöglicht, ohne deren Bedürfnisse zu übersehen. Und das in allen Lebensbereichen: Das nämlich meint Inklusion.

 

Diesem Auftrag hat sich Deutschland mit seiner Unterzeichnung verpflichtet und damit sind gleichzeitig auch alle Kommunen und ihre Verwaltungen aufgefordert vor Ort  für dieses Ziel aktiv zu werden.

Das ist daher Thema im Landkreis Nienburg und auf der Tagesordnung der Fachausschüsse.

„Wie wollen wir es angehen, was ist aus Sicht des Beirates entscheidend, damit ein Konzept für einen Aktionsplan Inklusion und dann seine Umsetzung auf den richtigen Weg gebracht wird?“ Diese Fragen haben jetzt Gerd Linderkamp, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und weitere SPD-Fraktionsmitglieder mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen erörtert. Denn, so der Ansatz der SPD-Politiker/innen,  im Beirat sind die im Thema Erfahrenen versammelt.

Iris Wesling, Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen (BmB) und ihre Beiratskollegen Udo Eisberg, Michael Göhler und Alex Schäfer machten deutlich: Es gehe nicht darum, für den Landkreis Nienburg das Rad neu zu erfinden, was einen Aktionsplan Inklusion betrifft. Denn mittlerweile gäbe es verschiedene Vorreiter in Sachen Inklusion mit praktikablen Konzepten.

Hier kann und soll angesetzt werden, so war sich die Gesprächsrunde einig: „Wir haben heute gemeinsam  befunden:  Wir wollen zunächst praktikable  Konzepte und die bisherigen Erfahrungen anderer Landkreise sichten, dann entscheiden, was ist hier im Landkreis passend, wo setzen wir andere Akzente, wie kommen alle Akteure zueinander und vernetzt zum Ziel eines inklusiven Miteinanders im Landkreis in allen Lebensbereichen. Das ist ein ganz praktischer und zielorientierter  Ansatz.“, resümierte Gerd Linderkamp.

Diesen Weg will die SPD-Kreistagsfraktion verfolgen und entsprechende Impulse und das weitere Vorgehen im nächsten Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren am 05. Juni 2018  im Einklang mit dem Beirat einbringen.

SPD-Kreistagsmitglieder und Mitglieder des BeiratsFoto: SPD-Kreistagsfraktion Nienburg

v.l. Gerd Linderkamp SPD-Fraktionsvorsitzender, Andreas Cordes, Norbert Sommerfeld im Gespräch mit Alex Schäfer, Iris Wesling (Vorsitzende Beirat für Menschen mit Behinderungen), Michael Göhler und Udo Eisberg

 
    Gleichstellung     Kommunalpolitik
 

 


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